Keeper Nico Menebröker gefeiert - 05 gewinnt Fuchs-Cup
 
Der neue 05-Keeper Nico Menebröker war der große Held beim Finale um den Fuchs-Cup in Amelsbüren. Menebröker wehrte nicht nur den Elfmeter des Ex-05ers Ulrich Kockmann ab, er rettete den 05ern mit tollen Paraden in der Schlussphase das Elfmeterschießen.


 
de Santos und Hoeweler hätten für den TuS Hiltrup alles klar machen können, doch Menebröker stand im Weg.

2:2 stand es nach 90 Minuten, das Finale um den Fuchs-Cup wurde vor gut 300 Zuschauern wurde im Elfmeterschießen entschieden. Die 05er verwandelten alle fünf Schüsse vom Punkt eiskalt, Nico Menebröker ahnte beim Schuss von Kockmann die richtige Ecke und wehrte klasse ab. Die 05er kassierten 600 Euro Siegprämie und feierten einen ersten Erfolg mit der so jungen Mannschaft.

Vor der Pause lief nichts bei 05

Zur Pause hätte niemand im Stadion auch nur noch einen Pfifferling für die 05er gegeben. Hiltrup trat sehr robust auf, spielte einen guten Fußball und stellte die 05er damit vor arge Probleme. Weil es im defensiven Mittelfeld nicht passte, weil die Deckung einfach zu nervös agierte. Dennoch - erst ein Schnitzer erlaubte dem vor der Pause klar überlegenen Hiltruper Team die Führung: Nach einem Ballverlust von Maximilian Mendrina in der Spieleröffnung setzte de Oliveri die Rechtsflanke per Kopf unhaltbar in die Maschen.

Beim 2:0 durch Hagedorn reichte ein kluger Pass in die Nahtstelle der 05-Viererkette, um dem Torschützen völlig freie Bahn zu geben. Hagedorn ließ Meneböker aussteigen, der Rest war einfach. Die 05er waren mit diesem 0:2-Rückstand nach 45 Minuten bestens bedient, Hiltrup hätte bei klaren Chancen alles klar machen können. Auf der Gegenseite passierte recht wenig, wenngleich ein Bemühen immer erkennbar war.

Tolles Kücükosmann-Solo
 

 
Trainer Bodo Gadomski stellte um, nach der Pause spielten die 05er mit einer "Doppel-Sechs", hatten so mehr Stabilität und wurden sicherer. Und auch besser. Kai Möllers versuchte es direkt, daneben. Doch die 05er setzten nach. Dem 2:1 durch Isuf Asllani ging ein sehenswertes Solo von Emre Kücükosmann voraus, gleich fünf Hiltruper ließ der 05-Mittelfeldspieler dabei ganz alt aussehen. Das 2:2 resultierte aus einem sicher verwandelten Elfmeter von Tim Wichtrup, Emre Kücükosmann war von Bothen im Strafraum gefoult worden.

Nach etwas mehr als einer Stunde hatten also die 05er den Rückstand wettgemacht und waren jetzt wieder einem Spiel, das vorher klar verloren schien. In den letzten 25 Minuten der Partie passierte nicht mehr viel. Den 05ern ging das Personal aus, da musste gar Keeper Marc Schäpermeier für den an den Rippen verletzten Kai Möllers im Feld spielen.

Ohne Zweifel hatte der TuS Hiltrup in der Schlussphase die besseren Tor-Chancen, doch Nico Menebröker stellte unter Beweis, dass sich die 05er auf der Torhüterposition wohl nur wenig Sorgen machen müssen.
 
Quelle: EV / Ferdi Recker
Frank Lacombe
 
 
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