13 Apr
05 ist der Verlierer des Landesliga-Spieltages
1:2-Heimschlappe gegen Altenrheine

18 Apr
1. Mannschaft
Vorm Landesliga-Spiel in Werne
Emsdetten 05 will im Landesliga-Aufstiegskampf weiter ein Wörtchen mitreden. Dafür braucht es am Sonntag einen Sieg beim Werner SC. Im Vorfeld richtet 05-Trainer Daniel Apke „mal ein Danke in alle Richtungen“ aus.
Dicke Chance vertan! Das Landesliga-Führungsduo Lünen und Burgsteinfurt verlor am vergangenen Sonntag – Emsdetten 05 aber auch. Dadurch warf man die Gelegenheit weg, sich im Aufstiegsrennen noch besser zu positionieren. Wie sehr nervte Trainer Daniel Apke das? „Bis Mittwoch extrem. Danach ist mir so was dann wumpe.“
Trotz der jüngsten 1:2-Heimpleite gegen Altenrheine hält 05 weiterhin sehr gute Karten in der Hand. Da Emsdetten ein Spiel weniger absolviert hat als Lünen und den Spitzenreiter zudem in einer Woche empfängt, könnte man rechnerisch gleichziehen. Und das als Aufsteiger. „Wir haben unsere Arbeit gemacht. Auf das Erreichte können wir stolz sein“, sagt Apke zum Status quo. Als er vor dreieinhalb Jahren das Traineramt übernahm, sei 05 eine graue Bezirksliga-Maus gewesen. „Es gab einige Situationen, in denen ich in den Sack hauen wollte“, blickt der Coach auf schwierige Momente zurück.
„Wir sind keine Roboter“
Dass sich der Verein mittlerweile schwer im Aufwind befindet, dafür möchte Apke „mal ein Danke in alle Richtungen“ aussprechen. An die Sportliche Leitung um Mathias Lüttmann. An die Helfer im Hintergrund, wie Platzwart Norbert Voß und Vorsitzende Susanne Lammerskitten. An sein Trainerteam. An die Mannschaft. „Die Jungs ziehen geil mit.“ Er nimmt es ihnen auch nicht weiter krumm, dass gegen Altenrheine der volle Fokus fehlte. „Wir sind keine Roboter und keine Berufsfußballer.“ Es gehöre aber zum Entwicklungsprozess dazu, solche Aussetzer zu vermeiden.
Das gilt auch an diesem Sonntag. Dann tritt 05 um 15 Uhr beim Werner SC an. Der Tabellen-Elfte braucht noch Punkte für den Klassenerhalt. „Sie werden sich zerreißen“, ahnt Apke, „mental ist das eine bockstarke Mannschaft“, die auch über gute Fußballer verfüge. Und die ihren harten, schnellen Kunstrasenplatz bestens gewohnt ist. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, meint Apke daher. Schon im Hinspiel tat sich sein Team schwer, schaffte nach 0:2-Rückstand durch späte Tore noch einen 4:2-Heimsieg.
Daran will Apke anknüpfen. „Wir wollen weiter oben dran schnuppern“, sagt er. Als Extra-Anreiz hat er mittlerweile folgende Regelung eingeführt: „Nach jedem Sieg ist am folgenden Freitag trainingsfrei. Wir können nicht in Dauerstress leben.“ Die letzten dreieinhalb Jahre waren halt intensiv.
Von: Marius Holthaus
Foto: Thomas Strack
Mit freundlicher Genehmigung der Emsdettener Volkszeitung